Freitag, 30.1.2026 | 20 Uhr
Das Geld liegt auf der Fensterbank, Marie | Glorreich Versieben
Bei diesem Programm wird alles besser: Noch schönere Lieder und aberwitzigere Dialoge, kritischere Themen und überraschendere Pointen! „110 Prozent!“, sagt Friedolin. „Na, klar!“, sagt Wiebke. Aber das mit den 110 Prozent gilt natürlich auch für die Kinder und die Meerschweinchen, die klimafreundliche Ernährung und die Kreidefarbe, mit der sie die Treppe streichen wollen. Außerdem sind die Tage bis KW 48 im Grunde schon durchgeplant und nicht zu vergessen: Achtsamkeit und Selbstliebe. Mit ihrer eigenen Mischung aus kabarettistischem Schlagabtausch, Witz, Sprachakrobatik, Improvisation und Musik, schaffen Das Geld liegt auf der Fensterbank, Marie erneut das Gesamtkleinkunstwerk, mit dem sie sich einen Namen gemacht haben. Wer die Zwei noch nie live erlebt hat, sie nicht aus Die Anstalt oder ihrer SWR3-Comedy kennt, bekommt jetzt die Chance, es nicht schon wieder zu versieben!
Freitag, 13.3.2026 | 20 Uhr
Katie Freudenschuss | Nichts bleibt wie es wird
Die Zeit läuft. Und wir alle laufen mit. Manchmal voraus, meist hinterher. Und irgendwo mittendrin ist Katie Freudenschuss.
Was bleibt wohl von uns übrig, wenn wir nicht mehr sind? Wird es das Z-Wort-Schnitzel auf die nächste Speisekarte schaffen, wird man durch einen Hashtag unsterblich und hat eigentlich schon irgendjemand im All unsere Golden Voyager Records gefunden? Mit großer musikalischer Vielfalt versteht sie es, die großen und kleinen Begegnungen und Begebenheiten in Worte oder Kompositionen zu fassen.
Berührend und lustig, melancholisch und böse. Also beeilen Sie sich und kommen in diese Show! Nichts bleibt wie es wird. Darauf können Sie sich verlassen.
Samstag, 9.5.2026 | 20 Uhr
Lennart Schilgen | Verklärungsbedarf – Lieder vom Schwarzmalen & Schönfärben
Lennart Schilgen sieht Verklärungsbedarf. In seinem zweiten Programm dichtet und singt er gegen eine unzureichende Wirklichkeit an. Und entlarvt zwischen den Zeilen, wo die Welt und er selbst sich überall in die Tasche lügen. Möglich, dass ein paar unbequeme Wahrheiten auftauchen. Aber keine Angst: Selten war das Verlassen der gedanklichen Komfortzone so komfortabel! Mit Funken schlagender Sprachkunst (AZ) und hintergründiger, leichtfüßiger Komik erzählt er dabei vor allem von Dingen, an denen er scheitert: Entscheidungen treffen. Inzwischen hat ihm das schon etliche Kleinkunstpreise eingebracht, wie den Jurypreis des Prix Pantheon 2019, den Stuttgarter Besen 2018 und zuletzt die Tuttlinger Krähe 2020. Natürlich weiß er, dass solche Preise nichts über die Qualität aussagen müssen. Aber wenn er sie selbst gewinnt, kann er da erstaunlich gut drüber hinwegsehen.
Mittwoch, 9.9.2026 | 20 Uhr
Blömer // Tillack | Doppelt Held besser!
Bewegungs-Comedy meets genialen Sprachwitz. Heldenhaftes Duo trifft begeistertes Publikum. Waghalsige Gedankensprünge mit vollem Körpereinsatz. Kabarett, Satire und Comedy auf schönstem Niveau. Blömer // Tillack halten was andere versprechen. Doppelspitze in Perfektion und herrlich absurd. Und der Zuschauer geht nach Hause und denkt: Ich will auch Held sein! Umwerfend komisch, einzigartig. Passen in keine Schublade – schreibt die Presse. Aber wer will schon in einer Schublade stecken. Also abheben vom Sofa und rein ins Theater und das preisgekrönte Duo live erleben. Zwei Männer, deren beweglicher Geist in ebensolchen Körpern steckt. Sie machen sich lustig und sind lustig, sie sind szenische Clowns und verbale Fallensteller, Schnelldenker und Schnellsprecher, und ihre Pointen und Gags zünden.
Samstag, 7.11.2026 | 20 Uhr
Anka Zink | K.O.-Komplimente
Darf man heute sagen, was man denkt? Natürlich Ja! Es geht nur darum, wie man es ausdrückt. Allenthalben ist das Niveau gestiegen und mit einem einfachen „Sie Armleuchter!“ ist es nicht mehr getan. Man braucht passende Worte an die richtige Adresse, ohne Unbeteiligte zu beleidigen, hier ein positives Beispiel: „Gut, dass Sie da sind und nicht hier“. Eher unglücklich ist die Übersetzung von dumme Gans als Federvieh mit Handicap. Wir reden gegenwärtig immer weniger miteinander, dafür umso intensiver aneinander vorbei: In Behörden, Versicherungen und Sparkassen geht kein Mensch mehr ans Telefon. Dort sitzt eine künstliche Intelligenz und hilft mir zu überlegen, was ich denn gefragt haben könnte. Andersherum rufen Mitarbeitende dieser Einrichtungen mich nur an, wenn ihnen etwas fehlt: ein Vertragsabschluss, eine statistische Auskunft oder weil sie vergessen haben, wo ihr Auto steht.