Mieten, Parken, Tauschen – um die Nahmobilität in Düsseldorf weiter zu stärken, hat die Stadt gemeinsam mit der Connected Mobility Düsseldorf GmbH (CMD) ein Netzwerk von Mobilitätsstationen entwickelt. An diesen Orten können Düsseldorferinnen und Düsseldorfer rund um die Uhr unterschiedliche Verkehrsmittel nutzen und flexibel zwischen ihnen wechseln. Dazu zählen u. a. Fahrräder und Lastenräder, E‑Scooter sowie Carsharing‑Fahrzeuge. Die Mobilitätsstationen schaffen damit attraktive Alternativen zum eigenen Pkw und unterstützen eine vernetzte, nachhaltige Mobilität im Alltag. Gleichzeitig stärken sie den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) und bieten auch dem Radverkehr neue Verbindungsmöglichkeiten.
Im Rahmen des Förderprojekts „Emissionsfreie Innenstadt Düsseldorf“ (2020–2023) wurden die ersten sieben Mobilitätsstationen mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) realisiert. Diese Stationen bildeten den Startpunkt für den systematischen Ausbau des Netzwerks
Parallel dazu wird das Projekt „Multi‑Mo‑DUS – Multimodalität für lebenswerte Quartiere“ umgesetzt. In diesem Rahmen entstehen bis Ende 2026 insgesamt 18 weitere Mobilitätsstationen in den Stadtteilen Pempelfort, Derendorf und Golzheim, um dort Mobilitätsangebote eng zu verknüpfen und urbane Quartiere für die Mobilität der Zukunft fit zu machen.
Inzwischen gibt es in Düsseldorf mehrere Dutzend Mobilitätsstationen, und das Netz wächst kontinuierlich. Bis 2030 soll ein stadtweites Netz von rund 100 Mobilitätsstationen aufgebaut werden, die an urbanen Quartieren, ÖPNV‑Knotenpunkten und ausgewählten Arbeitgeberstandorten Orientierungspunkte für nachhaltige Mobilität bieten.
Die Mobilitätsstationen sind Teil der Düsseldorfer Mobilitätsstrategie und tragen dazu bei, den Verkehr effizienter, klimafreundlicher und nutzerfreundlicher zu gestalten – mit klaren Vorteilen für Alltag, Umwelt und Lebensqualität.
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