Ich bin es_It's me

Kunstwerke von Terry Buchholz in Räumen des Stadtmuseums

Ich bin es_It's me

Geburtstagszimmer im Stadtmuseum

TERRY BUCHHOLZ

7. bis 26. Juli 2026
 

Der Besucher durchquert rechts die lange Flucht par Terre des Eingangsbereichs des Museums. Er erreicht die Ausstellung entlang einer Kutsche, Modelle von Gebäuden und Porträtmalereien. Beim Betreten des Flurbereichs hört er die Stimme eines Führers durch eine unterirdische Stadt in Kapadokien (Video „The Cave“, 2013). Links oben an der Wand begrüßt ihn ein freundliches Präparat eines Eichhörnchens aus dem Hunsrück, daneben eine analoge Fotomontage einer Serie von 28 Selbstporträts der Künstlerin im Spiegel aus 1997. Es schließen sich Textilarbeiten/-montagen aus ererbten und gefundenen Stoffen an. Darunter das Babybadetuch der Künstlerin von 1956.

Wir befinden uns in Transiträumen, in denen man nur für eine bestimmte Zeit verweilt – ein Arbeitsmotto der Künstlerin lautet „Unregelmäßige Behausung“ (Titel ihrer Installation im Frauenmuseum Bonn, 2007). Im Geburtstagsraum läuft ein Video, in dem ein kleines Zelt am Waldrand zu sehen ist (Connecticut, USA 1997). In ihm spielen unsichtbar, aber gut hörbar, zwei Kinder. 
Daneben die Arbeit „hands @“ – entstanden 1998 in Bialowieza, Polen, an der weißrussischen Grenze im ältesten Urwald Europas. Sie zeigt die Metamorphosen zweier Hände auf einem Beet aus Blüten und Blätter, durch die Bemalung und fotografische Dokumentation der Künstlerin vor Ort. 2002 entstand die Diasec-Arbeit der „hands @“ in Düsseldorf und die einzelnen analogen Fotos der Hände wurden von der Künstlerin an Freunde und Kolleginnen verschenkt. Darüber entstand ein Künstlerbuch.