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Die Frau auf dem Plakat: Der gedruckte Spiegel der Gesellschaft

Die Frau auf dem Plakat: Der gedruckte Spiegel der Gesellschaft

3. September – 27. September

Eröffnung: 3. September 17 Uhr

In der Ausstellung „Die Frau auf dem Plakat: Der gedruckte Spiegel der Gesellschaft“ werden Plakate gezeigt, die vom frühen 20. Jahrhundert bis März 2026 in Düsseldorf im öffentlichen Raum zu sehen waren. Dabei wird der lang andauernde Kampf der Frauen um politische, soziale, wirtschaftliche und rechtliche Gleichberechtigung – aber auch das Gegenteil wie Diskriminierung – anhand beispielhafter Plakate veranschaulicht und zur Diskussion gestellt. Unter den Werken befinden sich zudem Arbeiten, die von Frauen selbst gestaltet wurden, um anderen Frauen zu mehr Sichtbarkeit zu verhelfen. Sie sind herzlich eingeladen, sich anzusehen, wie sich die Rolle der Frau im Laufe der Zeit auf den Plakaten widerspiegelt.

Heimat Stadt

Bild:  Schlossufer, Altstadt HEIMAT STADT Georg Heinzen 1981 / 2025
Bild: Schlossufer, Altstadt HEIMAT STADT Georg Heinzen 1981 / 2025

Heimat Stadt

6. September – 27. September 2026

Eröffnung: 6. September 16 Uhr

Das Stadtmuseum zeigt die Ausstellung Heimat Stadt mit Aufnahmen des Düsseldorfer Fotografen Georg Heinzen. 1981 stieg er aufs Fahrrad, ließ sich durch Düsseldorf treiben und fotografierte alltägliche Situationen. Er publizierte sie damals in einem Buch, in dem über die Frage reflektiert wird: Wem gehört die Stadt? 45 Jahre später sucht Georg Heinzen mit der gleichen analogen Kamera ausgewählte Orte von damals wieder auf, um nachzuschauen: Was ist verschwunden? Was ist geblieben? Was hat sich verändert? Daraus entstand das Buch Heimat Stadt, in dem die alten den neuen Fotos gegenübergestellt werden. So ergibt sich ein spannender Blick zurück nach vorn, ein lebendiges Stück Düsseldorfer Stadtgeschichte. Zu sehen ist die Ausstellung bis Sonntag, 27. September 2026. Das Projekt wird gefördert von der Kunststiftung NRW.

open source Vom Fund zur Form

CARTES POSTALES - WWI - WWII und PinUps, 2026
CARTES POSTALES - WWI - WWII und PinUps, 2026

open source Vom Fund zur Form

5. Oktober - 31. Oktober 2026

Eröffnung: So. 4. Oktober 2026, 14 Uhr
Künstlerinnen-Gespräch: So. 25. Oktober 2026, 14 Uhr

 
Seit März 2026 arbeiten Künstler*innen des VdDK*1844 in den Depots und mit den Sammlungen des Stadtmuseums Düsseldorf, um ein künstlerisches Vorhaben zu realisieren. In den kommenden Monaten werden in ausgewählten Projekträumen des Museums Ausstellungen erste Ergebnisse gezeigt werden. Dabei kann es sich um abgeschlossene Arbeiten oder auch um Prozess-Skizzen handeln.
 
Frauke Berg, Das Festmahl
Gabriele Horndasch, CARTES POSTALES
 
[…] Frauke Berg hat sich mit dem Grafischen Kabinett und den Kupferstichen von Franz und Abraham Hogenberg beschäftigt und ist dort auf das historischen Ereignis von außergewöhnlicher Ambivalenz gestoßen: die Hochzeit Jakobe von Badens mit Johann Wilhelm von Jülich-Kleve-Berg im Jahr 1585. […]

Die Künstlerin interessiert sich in ihrer Arbeit mit der Gleichzeitigkeit von Exzess und Katastrophe. Was erzählen die Bilder – und was bleibt außerhalb ihres Rahmens? Die Dekadenz der höfischen Gesellschaft wird zum Ausgangspunkt für eine künstlerische Auseinandersetzung mit Jakobe von Baden, aber auch mit gegenwärtigen Kriegen, gesellschaftlichen Verwerfungen und den blinden Flecken historischer wie heutiger Bildproduktion. Zu sehen sind erste Zeichnungen und Skizzen dieser Auseinandersetzung. 2027 möchte ich die Arbeit weiterführen und in einem Zuckerbankett räumlich und materiell erweitern.
 
Gabriele Horndasch hat bei Besuchen der Depots des Stadtmuseums eine Archivarin und einen Archivar beim Sortieren der gesammelten Postkarten des Carl Lauterbach gefunden. Sie entschied sich, auf Fotografien basierenden Konvolute aus der Zeit des ersten Weltkriegs, des zweiten Weltkriegs und das der „Pinups" zur Betrachtung auszusuchen. Geschichte in ihrem Bildmedium betrachten. Sie filmt Vorderseiten, Rückseiten und Hände, die die Postkarten drehen und wenden und entwickelt so eine Mehrkanal-Videoinstallation. 
 
Die Reihe open source, artists in residence wird unterstützt durch die Sparkassen Kulturstiftung Rheinland

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Lieblingsorte: Kraftorte im Alltag

Lieblingsorte: Kraftorte im Alltag

14. Oktober – 01. November

Eröffnung: 11. Oktober um 15 Uhr

Im Rahmen der bundesweiten Wochen der Seelischen Gesundheit und des 150-jährigen Jubiläums des LVR-Klinikums Düsseldorf findet die Ausstellung „Lieblingsorte: Kraftorte im Alltag“, die die Relevanz von Lieblingsorten für die seelische Gesundheit in allen Lebenslagen thematisiert, in Kooperation mit dem Runden Tisch – Outsider Art statt. Dabei handelt es sich um einen Zusammenschluss aus der Malwerkstatt des Sozialpsychiatrischen Zentrums des Gesundheitsamtes Düsseldorf, dem Studio 111 vom Deutschen Orden, InKomm – BeWo in Düsseldorf, Kultur in der Klinik und der Kunsttherapie des LVR-Klinikums Düsseldorf sowie dem Café Klecks im Zentrum Plus Holthausen. Gezeigt werden Bilder aus vielen Workshops und Kunstprojekten der Malwerkstatt, dem Studio 111 und dem Bereich „Kultur in der Klinik“ von Künstler*innen mit und ohne psychischer Erkrankung, mit Behinderungen und Fluchterfahrungen.

Präsentiert werden Werke, die zum gemeinsamen Austausch auf Augenhöhe einladen und zeigen, wie wichtig Lieblingsorte in allen Lebenssituationen sein können.

Die Besucher*innen werden dabei nicht nur zu einer spannenden Reise zu Lieblingsorten eingeladen, die die Seele stärken, Fantasie anregen und Kraft spenden, Halt in der Fremde geben, sondern auch durch kleine Aktionen zum Mitmachen motiviert.

Die Eröffnung der Ausstellung ist am Sonntag, den 11. Oktober, um 15 Uhr.

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