Baden im Rhein und an Seen - Landeshauptstadt Düsseldorf

Baden im Rhein und in Baggerseen ist verboten!

Strand am Rhein
Rheinkilometer 743 (Foto: Chris Goettert)

Baden im Rhein und in Baggerseen ist verboten!

Appell an die Eigenverantwortlichkeit

Hochsommerliche Temperaturen und die bessere Wasserqualität der natürlichen Gewässer in Düsseldorf locken so manchen Bürger ans kühle Nass. Doch das erfrischende Vergnügen birgt manche Gefahr. Generell sollten Menschen, beim Baden einige Regeln beachten. Die Feuerwehr der Landeshauptstadt Düsseldorf, die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG), das Forstamt und die Wasserschutzpolizei appellieren an alle Bürgerinnen und Bürger, besondere Vorsicht walten zu lassen.

Düsseldorfer Baggerseen

Vorsicht ist an den Düsseldorfer Baggerseen geboten, da diese durch Grundwasser gespeist werden. Dadurch ändern sich ihre Wassertemperatur, Gestalt, Tiefe und Uferformation regelmäßig und drastisch. Wer ein Jahr später wieder an einen vermeintlich bekannten Baggersee kommt, kann dort völlig andere Verhältnisse vorfinden. Wenige Meter vom sicheren Ufer weg herrschen oft "eisige" Wassertemperaturen.

Das Baden ist in keinem der Baggerseen erlaubt. Baden ist nur erlaubt, wo Betreuung gegeben ist. Dies ist in Düsseldorf ausschließlich am Unterbacher See der Fall.

Hier ist Baden erlaubt ...

  • Unterbacher See

Hier ist Baden verboten!

  • Angermunder Baggerseen westlich und östlich des Herderweges
  • Suitbertussee
  • Fliednersee
  • Lambertussee in Kaiserswerth
  • Lichtenbroicher Baggersee am Flughafen
  • Südpark-See
  • Unisee
  • Elbsee Süd und Nord

Da sich die Menschen regelmäßig darüber hinwegsetzen, bleibt den Verantwortlichen nur, an die Vernunft der Leute zu appellieren.

Schwimmen im Rhein

Im Rhein ist das Schwimmen nach der Verordnung über das Baden in den Bundeswasserstraßen Rhein und Schifffahrtsweg Rhein-Kleve in bestimmten Bereichen verboten. So gilt 100 Meter oberhalb und unterhalb von Rheinhäfen absolutes Badeverbot. Auch bei Brücken, Schiffs- und Fährlandestellen, Schleusenanlagen, Vorhäfen, Umschlagstellen und Schiffswerften darf auf keinen Fall geschwommen werden.

Auch andernorts ist Baden im Rhein nach Angaben der zuständigen Wasserschutzpolizei nicht ungefährlich. Beispielsweise an so genannten Kribben, ins Wasser ragende Kiesflächen, die das Wasser bremsen, bilden sich oft gefährliche Strudel und Strömungen. Starke Strömung herrscht auch in der Fahrrinne! Die Vertreter von Feuerwehr, DLRG und Wasserschutzpolizei betonen: "Auch geübte Schwimmer können bei Unterströmungen in Schwierigkeiten geraten".

Jedes Jahr ertrinken mehrere Menschen beim Baden im Rhein, weil sie die Gefahren unterschätzen!

Daher hat die Landeshauptstadt Düsseldorf ein generelles Badeverbot im Rhein erlassen.