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Kultur
Schülerarbeiten zur Düsseldorfer Malerschule
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Was sagt das Wirken der "Düsseldorfer Malerschule" des 19. Jahrhunderts jungen Leuten von heute? Der Verein "Unsere Straßen - unsere Künstler e.V." sucht Antworten und zeigt jetzt in Kooperation mit dem Stadtmuseum schon zum sechsten Mal Arbeiten zum Thema von Schülerinnen und Schülern aus der Landeshauptstadt. Sie sind zu sehen vom 7. Juni bis 2. August unter dem Titel "die düsseldorfer maler*innen in der schule". Eröffnung ist am Sonntag, 7. Juni, um 12 Uhr im Stadtmuseum, Berger Allee 2.
Die Kinder besuchen vornehmlich Grundschulen in der Nähe von Straßen, die zum Beispiel nach Theodor Mintrop, Carl Friedrich Lessing, Prinzessin Luise von Preußen oder Eduard Bendemann benannt sind. Sie setzen sich kreativ mit den Kunstschaffenden "von damals" auseinander. Sie malen Portraits von ihnen, Bilder "im Geiste der Künstler", besuchen die Kulturinstitute, stellen Gemälde als Lebende Bilder nach und machen sich Gedanken über die Straße selbst.
Das Gesamtprojekt des Vereins steht mit der Sammlung des 19. Jahrhunderts des Stadtmuseums in Verbindung. Neben den Arbeiten der Kinder werden in der Ausstellung Aktionen des Vereins gezeigt, zum Beispiel die Großplakatierung von Künstlerporträts in den nach ihnen benannten Straßen und andere Aktionen im öffentlichen Raum. Parallel dazu sind seltene Originale aus Museumbeständen des Stadtmuseums zu bewundern. Ein Schwerpunkt liegt in diesem Jahr bei Wilhelm Schadow, der vor genau 200 Jahren zum Direktor der Kunstakademie berufen wurde. Schadows Wirken hat Düsseldorf zur "Stadt der Künstlerinnen und Künstler" gemacht und wirkt bis heute fort.
Das Projekt wird gefördert von Dr. Axe-Stiftung, BürgerStiftung Düsseldorf und Haubrich Stiftung.