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Gesundheit

Aktionsstand "Rauchfreie Zukunft" auf dem Schadowplatz


Erstellt:
Redaktion: Edler, Johanna

Das städtische Aktionsbündnis "Generation rauchfrei" lädt am Samstag, 30. Mai 2026, von 11 bis 15 Uhr zu einem interaktiven Informationstag auf den Schadowplatz ein. Die Veranstaltung findet in Anlehnung an den Weltnichtrauchertag am 31. Mai statt. Unter dem Motto "Rauchfreie Zukunft" beraten das Gesundheitsamt Düsseldorf sowie Ärztinnen und Ärzte des "Zentrum für Tabakentwöhnung des LVR-Klinikum Düsseldorf" über Wege zu einem gesünderen Leben ohne Tabak oder Vapes – und warum dies erstrebenswert ist. 

Zudem informieren BUND Düsseldorf und RhineCleanUp Düsseldorf über zigarettenbedingte Umweltschäden. Auch das Selbsthilfe-Service-Büro ist vor Ort und gibt Auskunft zu Selbsthilfegruppen – denn gemeinsam fällt der Rauchstopp oftmals leichter. 

Das große Zigarettenmodell am Aktionsstand verdeutlicht, wie viele Schadstoffe in einer Zigarette stecken. Anhand einer Säule aus Plexiglas ist zudem gut zu erkennen, wie viele Zigarettenstummel achtlos weggeworfen werden. Wer möchte, kann die Kohlenstoffmonoxid-Konzentration (CO) in der Atemluft und die Sauerstoffsättigung im Blut messen lassen. Auch eine Risikobewertung durch Expertinnen und Experten ist auf Wunsch möglich. Kostenlose "Rauchfrei-Startersets" und weitere Hilfen liegen zur Mitnahme bereit. 

Ziel des Aktionstags ist, insbesondere junge Menschen für die Gefahren des Rauchens zu sensibilisieren und zu motivieren, rauchfrei zu leben. 

Hintergrund
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat am 31. Mai 1987 den Weltnichtrauchertag ins Leben gerufen, der seither jährlich ein anderes Thema in den Fokus rückt. 2026 heißt es "Den Reiz entlarven – Nikotin- und Tabakabhängigkeit bekämpfen" und blickt auf die schädlichen Praktiken der Tabakindustrie. Die Konzerne entwickeln immer neue Strategien und neue Produkte wie E-Zigaretten oder Nikotinbeutel, um Konsumentinnen und Konsumenten zu gewinnen und zu binden. Dabei zielen sie vor allem auf Jugendliche und junge Erwachsene ab. Diese Taktiken fördern nicht nur den Einstieg in den Konsum, sondern erschweren auch den Ausstieg und erhöhen das Risiko einer Abhängigkeit und langfristiger gesundheitlicher Folgen.

 

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