Pantheon der Filmgeschichte in der Dauerausstellung

1. Etage

Auf der ersten Etage begegnet der Besucher renommierten Regisseuren wie Charles Chaplin, Federico Fellini, Alfred Hitchcock oder Sergej Eisenstein. Die Kostüme und Accessoires der Großen des Filmgeschäfts beweisen, dass selbst legendenumwobene Stars Menschen waren. Auch die Zeichen ihres Triumphes stehen hier im Filmmuseum: Die Löwen, Bären und Bambis. Dreidimensional und vor allem - echt! „Träume zu verkaufen”, darum geht es im Kino. Doch wer hat schon die Chance, hinter die Kulissen zu schauen? Ein Modell des größten Stummfilmkinos der Welt mit 6.200 Plätzen macht es möglich.

2. Etage

Auf der zweiten Etage präsentieren sich Elemente, die vor der Entwicklung der Kinematographie entstanden sind und die deren Prinzipien vorwegnahmen. So arbeitet das asiatische Schattenspiel wie der Film mit Licht und Schatten, was sich hier gleich ausprobieren lässt. Mit raffinierten „Lichtspielen” und optischen Tricks kopieren Guckkasten, Diorama, Lithophanie und Anamorphose die Realität und täuschen mit Schein und Sein das Auge des Betrachters. Doch erst der Film liefert die Illusion Bewegung im Bild verfolgen zu können. Mit Wundertrommel und Lebensrad kann getestet werden, wie der Film dies schafft.

3. Etage

Auf der dritten Etage lassen sich im nachgebauten Filmstudio
die Arbeitsbedingungen und die Atmosphäre auf dem
Filmset nacherleben. Zwischen Kulissen, Kameras, Windmaschine und Scheinwerfer befindet sich der Besucher mitten im „Drehort" und kann sich selbst einmal als Regisseur oder Filmstar fühlen. Zudem kann mit der Blue Box ein wichtiges Trickverfahren erprobt werden, bei dem der Besucher unsichtbar wird. Wie sehr sich Kunst und Film gegenseitig beeinflussen zeigen Gemälde und Skizzen unterschiedlicher Regisseure wie Wim Wenders, Akira Kurosawa, Andrzej Wajda oder Viking Eggeling.

4. Etage

Auf der vierten Etage wird dem Besucher ein Einblick in die Produktion gewährt: Anhand von originalen Exposés, Drehbüchern, Skizzen für Filmbauten, Kostüm- und Dekorentwürfen kann man nachvollziehen, wie aufwendig die Entstehung eines Films ist. Der Nachbau des „Kaiserpanoramas“ aus dem Jahr 1880 zeigt, wie man damals bereits 3-D-Bilder erschuf. Der Wunsch, Farbfilm auf der Kinoleinwand zu zeigen, ließ Techniker zahlreiche Methoden erfinden, die hier vorgestellt werden. Schließlich lädt die Galerie zu einem Blick zurück ins Studio ein: Mit dem Lächeln Marilyn Monroes, das Sie überdimensional von der Studiowand grüßt.

Blick in die Dauerausstellung

  • Das Pantheon der Filmgeschichte
  • Das Filmstudio
  • Das Wanderkino
  • Original-Filmkostüme
  • Modell des Roxy Theaters
  • Greta Garbo Sammlung
  • Das Wunderrad
  • Eine Zeiss-Ikon Zeitlupenkamera (ca. 1935)
  • Studiowand mit Marilyn Monroe
  • Filmszenen-Säulen
  • Kameras der Gebrüder Lumière (ca. 1895/96)

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